Schierlinger Bockerl

Informationsveranstaltung der Bürgerliste zum „Schierlinger Bockerl“

Schierling. Gerüchte zum „Schierlinger Bockerl“ -der Schierlinger Lokalbahn- gibt es ja zu Hauf. Unter anderem auch aus diesem Grund lud die Schierlinger Bürgerliste die beiden Referenten Wolfgang Treppesch und Wolfgang Lahoda ein um über die Historie, die Gegenwart aber auch die mögliche Zukunft der insgesamt 10,3km langen Bahnstrecke zwischen Langquaid – Schierling – Eggmühl zu referieren. Im bis zum letzten Platz gefüllten alten Schulhaus am Hundsmarkt begrüßte Marktgemeinderat Rudi Eisenhut die beiden Referenten sowie die zahlreichen Zuhörer aus der Bürgerschaft. Erfreut zeigte er sich auch über den Besuch von drei Marktgemeinderäten der Freien Wähler und einer der SPD.

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Fußballtraining

Hallo Bürgerlistler und Bürgerlistlerinnen,

 

wie bereits der eine oder die andere mitbekommen hat, haben wir bei einem Volleyball-Turnier der JU die selbige und alle anderen Jus der Umgebung sportlich weggeputzt. Dadurch mutig wenn nicht gar übermütig geworden, hat unsere Fußballreferent Gregor Czerny im Zustand der fortgeschrittenen Lustigkeit die Teilnahme der Bürgerliste an einem Fußballturnier des Weinstüberls zugesagt. Obwohl unser Erfolg auch in diesem Turnier ungefährdet erscheint, ist es notwendig zumindest pro forma unser Zusammenspiel zu üben und unsere Ausdauer zu steigern. Wichtig ist auf alle Fälle, dass möglichst viele -wenn nicht gar alle- Mitglieder und Mitgliederinnen (als Partei der Gleichberechtigung spielen natürlich Frauen, bevorzugt als Manndecker/Innen mit) sich an dem Spiel beteiligen. Ich rufe daher alle auf, sich aktiv oder passiv an der Vergrößerung unseres Ruhms zu beteiligen. Unsere Rechtsabteilung prüft zur Zeit noch die Frage ob eine gemeinsames Duschen nach dem Training mit unserer Satzung kollidiert.

Unsere Referentin für Körperkultur, Ästhetik und spitzfindige Bemerkungen  Christine Czerny wird deshalb

Dienstag, den 28. September,  um  17:30 Uhr

im Freizeitzentrum auf dem Bolzplatz ein Training abhalten. Unsere Referentin für „Event, Happening und alles was Spaß macht“ Claudia Pedolzky wird die Betreuung übernehmen.

Ich erwarte sowohl für das Training wie für das Turnier höchsten Einsatz aller Mitglieder und Mitgliederinnen. Zum Schluss möchte ich noch Gerry Lineker zitieren, der einst gesagt haben soll: ein Spiel, an dem 22 Spieler teilnehmen, dauert 90 Minuten, zudem mit einen Schiedsrichter, der meistens im Weg steht, und am Ende heißt der Sieger Bürgerliste.

Liebe Grüße

Rudi

Referend für Sport, Kultur und dem ganzen Rest

 

Jahreshauptversammlung am 12. September 2009

Hauptversammlung der Bürgerliste am 12. September 2009 im Gasthaus Bräustüberl

 

Bürgerliste ist eine feste Größe in Schierling geworden

Schierling. Zur ersten Jahreshautversammlung der Bürgerliste überhaupt, konnte Vorstand Walter Pedolzky auch fast alle Mitglieder im Bräustüberl begrüßen. Mit einem Rückblick auf die junge Geschichte erinnerte er an die ungewöhnliche Entstehung, an die Teilnahme an der Kommunalwahl 2008 und den überraschenden Erfolg mit der Wahl von zwei Gemeinderäten auf Anhieb. Er bedankte sich bei allen für das gezeigte Engagement während der Gründung, bei der Wahl und den Veranstaltungen. Die Frühschoppen in den Ortsteilen kommen bei den Bürgern gut an und man wolle dies auf alle Fälle fortführen. Die Homepage der Bürgerliste sei nun aktuell, übersichtlich und informativ. Das Forum lade zum diskutieren ein und sei ein wichtiger Indikator für die Meinungen der Mitglieder wie der Bürger. Es sei guter Brauch, dass die beiden Mandatsträger ihre Kenntnisse und ihre Aktivitäten regelmäßig in den Mitgliedsversammlungen und auf der Homepage weitergeben und begründen. Mehr Transparenz gäbe es nicht.

Claudia Pedolzky legte als Kassieren die Finanzen der Bürgerliste dar. Die Einnahmen bestünden ausschließlich aus Beiträgen und Spenden der Mitglieder. Bei den Ausgaben waren 1.000 € für das von der Bürgerliste organisierte Konzert „Rock am Rathaus“ der größte Posten. Ein Bruchteil dessen, was das Rockkonzert der Gemeinde gekostet habe, meinte Claudia Pedolzky, und gänzlich ohne Steuergel­­­­der fügte sie hinzu. Die Autoaufkleber der Aktion www.In-Schierling-ist-was-los.de kostete nur ca. 150 €, sei aber ein voller Erfolg geworden. Viele Autos fahren nun in Schierling mit den Aufklebern herum und wecken das Interesse der Bürger. Rudolf Eisenhut, der mit Claudia Buchner die Kasse geprüft hatte, bescheinigte der Kassiererin eine ordentliche und fehlerfreie Buchführung und bat die Mitglieder um Entlastung, was einstimmig erfolgte.

Die Markträte Dr. Straßer und Eisenhut berichteten über die neuesten Entwicklungen im Rathaus. Am bemerkenswertesten fand Eisenhut, dass kurz vor den Ferien ein Antrag für eine Biogasanlage gestellt wurde. Wie der aktuelle Stand sei, könne er erst nach der nächsten Gemeinderatssitzung sagen, da er keine weiteren Informationen habe. Er könne sich aber vorstellen, dass es nicht reibungslos gehen würde, wenn schon der relativ weite Standort hinter der Autobahnausfahrt nicht durchsetzbar war. „Was den Holzhaussiedlern recht ist, müsse anderen Bürger in der Großgemeinde recht sein“, gab er zu bedenken. Die Räte haben zugestimmt, dass die Schule Eggmühl ihre Eigenständigkeit verliert und als Filialschule Schierling weitergeführt wird. Zwar sei es ein Verlust für die Eggmühler, jedoch angesichts der demographischen Entwicklung der richtige Weg um auch in Zukunft im Interesse der Eltern dieses Schulhaus erhalten zu können. Hans Straßer erläuterte noch, dass in der Bachgasse eine Sanierung der Straße anstünde. Eisenhut regte hierzu an, dass im Zuge des Straßenbaues möglicher weise die Renaturierung des Allersdorfer Bachs erfolgen könnte. Dr. Straßer will dies in seinem zuständigen Ausschuss anfragen.

Breiten Raum nahm die anschließende Diskussionsrunde über allgemeine Fragen ein. Für Manuel Moosmayer seien die Parkplätze vor der Bäckerei Huber ein rechtswidriger Gefahrenherd, der täglich nicht nur zu Behinderungen führe sondern zudem gefährlich sei. Anton Parzefall gab zu bedenken, dass die momentane Situation jedoch zu Reduzierung der Geschwindigkeit führe. Achim Michalke wolle abwarten wie sich das Verkehrsaufkommen nach der Inbetriebnahme der Autobahn entwickelt. Man sage doch, dass der Verkehr innerorts dann weniger werde. „Einen größeren Schmarrn habe ich noch nie gehört“, meinte Dr. Straßer.

Guido Czerny findet die Parkmöglichkeiten am Wertstoffhof für zu wenig. Meistens müsse man um alle Autos herumlaufen, um an die Container zu gelangen. Eine extra Ausfahrt wäre sinnvoll. Eisenhut dagegen findet die Situation gut. Man könne ja auch an anderen Tagen als am Freitag dort hinfahren. Er habe bisher immer einen Platz gefunden. Er wolle jedoch in der Verwaltung wegen einer zusätzlichen Ausfahrt nachfragen.

Christine Czerny wies darauf hin, dass sie in Schierling kein Sportabzeichen abnehmen könne, da eine 400m-Bahn fehle. Sie müsse deshalb nach Langquaid. Dies sei für die Größe Schierlings bedauerlich. Manuel Moosmayer wollte erinnern, dass er schon immer auf taube Ohren in der Gemeinde gestoßen sei wenn er mehr Engagement für die Leichtathletik gefordert habe. Auch hier versprachen die Räte anzufragen und anzuregen.

Einige Mitglieder berichteten noch von einem Halteverbot in der Schillerstraße in der Nähe der Kleinen Kneipe. Niemand bis auf einen Anlieger wolle diese unsinnige Beschilderung, die zudem mobil ist und die Verkehrszeichen jeder nach seiner Auffassung versetze. Eisenhut wies daraufhin, dass das Parken in der StVO klar geregelt sei und die zusätzliche Beschilderung unnötig und zudem hinderlich sei. Er wolle sich jedoch erkundigen welche Begründung hinter dieser Anordnung stecke.

Fred Müller informierte, dass in der Waldstraße Anlieger die öffentlichen Grünflächen zu mähen hätten. Wenn einer nicht mehr könne, müsse er dafür zahlen. Warum das so sei, wisse er nicht, meinte Eisenhut. Aber er wolle sich erkundigen.

Vorstand Pedolzky bedankte sich bei allen Gästen und merkte an, dass es für die Bürgerliste typisch sei auch kontrovers zu diskutieren, jedoch immer sachlich und konstruktiv. Die Bürgerliste sei eben ein Spiegel der Gesellschaft, und dies sehe man auch daran, dass bei uns CSU´ler, SPD´ler und Grüne mitmachen, meinte er. Bei anderen Parteien, ohne eine beim Namen zu nennen, nicke man einfach alles ab und schon haben alle die gleiche Meinung. Man wolle weiterhin „hart am Bürger bleiben“ und deren Interessen und nicht die einer Partei vertreten.

 

Mitgliederversammlung 11. September

Einladung

 

                                   zur Jahreshauptversammlung der Bürgerliste.

 

Am 11.September 2009 findet die erste Hauptversammlung der Bürgerliste statt.

Ort der Veranstaltung ist der Nebenraum des Bräustüberl und beginnt um 20:00 Uhr.

Nachfolgend der vorgesehene Ablauf.

 

Top 1              Kurze Rückschau über die bisherigen Geschehnisse

 

Top 2              Ausblick auf zukünftige Aktivitäten.

 

Top 3              Kassenbericht des Kassiers

 

Top 4              Bericht der Kassenprüfer

 

Top 5              Bericht der Mandatsträger über ihre Arbeit im Marktrat

 

Top 6              Anträge und Anregungen

 

Top 7              Allgemeine Diskussion über die weitere Ausrichtung des Vereins

 

 

Zwar stehen bei der diesjährigen Hauptversammlung noch keine Wahlen an, trotzdem wünsche ich mir eine rege Beteiligung vieler Mitglieder die hiermit nochmals alle recht herzlich eingeladen sind.

 

Mit freudlichen Grüßen

 

W. Pedolzky

 

 

politischer Frühschoppen

Bürgerliste startet die Reihe politischer Frühschoppen in Zaitzkofen

Wir haben im Wahlkampf versprochen, uns auch während der Wahlperiode in den Ortsteilen sehen zu lassen. Wir werden deshalb am  17. Mai um 10 Uhr einen Frühschoppen beim Prücklwirt in Zaitzkofen veranstalten. Wir werden keine langatmige Vorträge halten sondern wir wollen uns mit den Bürgern an einen Tisch setzen und uns unterhalten. Dabei können wir Auskunft über unser Verhalten in den Marktratssitzungen geben und uns anhören wo den Leuten „der Schuh drückt“.  Wir hoffen, dass möglichst viele Leute kommen und unser Angebot annehmen werden. Anschließend nutzen wir den Vormittag für einen guten alten bayerischen Brauch: Watten

RE

Mitgliederversammlung 23. Jan 09

Bürgerliste: Schierling soll gentechnikfreie Gemeinde werden

 Bericht von der Mitgliederversammlung der Bürgerliste am 23. Januar 2009 im Gasthof Aumeier

Schierling. In der ersten öffentlichen Mitgliederversammlung der Bürgerliste in diesem Jahr konnte Vorstand Walter Pedolzky zahlreiche Gäste begrüßen. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Rückblick über die Tätigkeiten der beiden Markträte im Gemeinderat. Rudolf Eisenhut schilderte vom „ Einzug ins Rathaus“ , von der Diskussion über die geplante  Biogasanlage bis zum Beschluss über das neue Altersheim. Die Fraktion habe zusammen mit den Freien und der SPD  gleich mit einem gemeinsamen Antrag erreicht, dass die Gemeinderäte  die Sitzungsunterlagen eine Woche vorher zur Verfügung stehen und nicht erst kurz vor der Sitzung. Eisenhut begrüßte, dass der neue Bürgermeister der Bürgerliste mit zwei Räten den Fraktionsstatus zugestanden hatte, jedoch sei es bedauerlich, dass gleichzeitig der wichtige Ausschuss für wirtschaftliche Entwicklung  von der Mehrheitsfraktion mit Unterstützung der SPD so verkleinert wurde, dass die Bürgerliste keinen Sitz erhielt. Die Arbeit im Gemeinderat sei überwiegend von Sachthemen geprägt und meistens komme es zu einer Übereinstimmung der Räte. Allerdings sei die Bürgerliste grundsätzlich dafür zuerst die Aufgaben der Daseinsfürsorge zu erledigen und sich dann an „Visionen“ heranzumachen. Es sei wichtiger zuerst die Schulen baulich wie personell für unsere Kinder zu optimieren als das uralte Schulhaus am Hundsmarkt zu renovieren, zumal niemand weiß wo das Geld dafür herkommen soll. Wichtig sei auch eine energetische Verbesserung der öffentlichen Bauten. Die Bürgerliste habe hierfür bereits einen Antrag gestellt, genauso habe man angeregt, dass die Gemeinde Dachflächen für die „Bürgersolaranlagen“ zur Verfügung stellt. Zwar habe das Rathaus hierfür Zusagen gemacht, jedoch sei konkret noch nichts passiert. Auch geistert seit der neuen Periode der Begriff der „Jesuitenmeile“ herum, eine Vision aus dem Rathaus. Niemand wisse  genau was dahinter steckt, jedoch vermutet Eisenhut, „dass es wahrscheinlich mächtig viel Geld kosten würde“. Positiv bewerte Eisenhut die Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister. Dieser informiere durch kurzfristige Fraktionsführerbesprechungen immer frühzeitig die Parteien.  

Marktgemeinderat Dr. Hans Straßer stellte der Versammlung vier neue Anträge der Bürgerliste vor. Man wolle, dass die Gemeinde kommunale Ziele für den Klimaschutz aufstellt. So soll der Stromverbrauch der Kommune, der Treibhausausstoß für die Heizungen und für den Fuhrpark festgestellt und dann kontinuierlich reduziert werden. Ziel sei eine Reduzierung um 15% bis 2010. Die Bürgerliste habe auch den Antrag gestellt, dass die Gemeinde eine eigene Förderrichtlinie für die energetische Verbesserung an privaten Wohnbauten in der Gemeinde erlässt.. Gefördert werden sollen thermische Solaranlagen, Regenwasserspeicheranlagen und die energetische Sanierung bestehender Häuser. Als  Dauerbrenner bezeichnete Straßer das Bushäuschen am Rathausplatz. Man habe schon mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Unterstand zwar optisch ansprechend sei aber funktionell eine Katastrophe. Fahrgäste und Schüler fänden dieses Häuschen als eine Zumutung und haben sich an die Bürgerliste um Hilfe gewandt. Nun habe die Bürgerliste einen schriftliche n Antrag gestellt. Auf breite Zustimmung der Zuhörer stieß der Vorschlag der beiden Markträte einen Antrag auf eine gentechnikfreie Gemeinde zu stellen. Dr. Straßer erläutert sehr kompetent die Möglichkeiten der Gentechnik in der Landwirtschaft. Die Gemeinde solle mit gutem Beispiel vorangehen und die eigenen Flächen genfrei halten. Eisenhut erinnerte in diesem Zusammenhang, dass Robert Christl als Vertreter der Landwirte schon Mal eine gentechnikfrei Bewirtschaftung der Au-Flächen angesprochen habe. Es wäre sehr wünschenswert wenn die Landwirtschaft wie eigentlich alle Betriebe und Geschäfte sich mit der gentechnikfreien Gemeinde identifizieren könnten.

In der anschließenden Diskussion wurden noch etliche Themen angesprochen. Dabei wurde über die Biogasanlage genauso debattiert wie über eine Erneuerung des Hundsmarktes und der Straße am Schererbach. Kontroverse Ansichten gab es über die Architektur des geplanten Altersheims.   Die Meinungen gingen von „so schlimm ist es nun auch wieder nicht“ (Uschi Schleppüber) bis „Unverschämtheit“ (Prof. Erich Gohl).  Fred Müller fragte nach ob an der neuen B15 ein Pendlerparkplatz vorgesehen sei. Nachdem man im letzten Jahr ein gigantisches Openair für die jungen Bürger organisiert habe, wolle man dieses Jahr ein Filmwochenende für alle Altersgruppen organisieren.

Vorstand Pedolzky bedankte sich bei den Markträten für ihr Engagement im Gemeinderat wie bei der Bürgerliste und den Mitgliedern und Gästen für die Begeisterung.