Gentechnikfreie Gemeinde

die Bürgerliste stellte den Antrag die Gemeinde Schierling als gentechnikfreie Zone zu erklären. Dies bedeutet,

(1) dass die Gemeinde auf eigenen Flächen auf den Einsatz der „grünen Gentechnik“ vollständig verzichtet.

(2) dass die Gemeinde künftig bei der Verpachtung von Flächen den Verzicht auf Gentechnik als Bestandteil des Pachtvertrages aufnimmt.

(3) dass die Gemeinde bei Grundstückseigentümern und bei Einzelhändlern aktiv dafür wirbt, ebenfalls auf den Einsatz von Gentechnik zu verzichten.

(4) dass in öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, …) nur Lebensmittel vertrieben werden, die nachweislich aus gentechnikfreier Produktion stammen.

Dem Bündnis gentechnikfreie Kommunen/Landkreise sind bundesweit bisher 167 Kommunen (Stand: 27.11.08) beigetreten.

Resultat:

Der Marktgemeinderat hat den Antrag befürwortet und beschlossen. Nun ist unsere Gemeinde „gentechnikfrei“.   

Eine Entscheidung, die unsere Gemeinde durchaus von anderen Gemeinden absetzt. Freilich hat diese Entscheidung nur einen Sinn wenn der Beschluß auch ernst genommen und möglichst breit ungesetzt wird.

 

 

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Rock zieht an in Schierling 2008

Am 19.Juli (2008) wird die „gute Stube“, wie der Rathausplatz seit der Dorferneuerung genannt wird, ab 15 Uhr eine Premiere erleben: es wird gerockt was das Zeug hält oder die Ohren der Fans aushalten. Das Wahlversprechen der Bürgerliste sämtliche Schierlinger Rockgruppen gemeinsam auftreten zu lassen, wird erstmals umgesetzt.

So trommelten die Organisatoren sieben Bands zusammen. Es wird die mittlerweile schon bekanntere Gruppe „the Hemoriders“ spielen wie kleinere Bands, die noch nie vor größerem Publikum aufgetreten sind.

Wir wollen den Bands eine Plattform bieten um sich und ihre Musik den heimischen Fans zu präsentieren. Dabei wollen wir nicht in Konkurrenz zum Labertalfestival treten, da dort fast nur auswärtige Bands spielen und dieses Fest auch einige Nummern größer ist, meinte Rudolf Eisenhut von der Bürgerliste. Kultur kann auch mal anders als gewohnt dargestellt werden.

Die Musiker, die schon dem Auftritt entgegenfiebern und kräftig proben, spielen für den Applaus und das heißt umsonst. Da man hauptsächlich junge und junggebliebene Fans erwartet, ist der Eintritt frei. Die Veranstaltung finanziert sich über Sponsorengelder. Wenn was übrig bleiben sollte, sagte Walter Pedolzky als Chef der Bürgerliste, werden wir es den Bands zu gleichen Teilen geben. Die beiden Kneipen am Platz haben spontan zugesagt mitzumachen. Das Pub 14 und das Centro werden die Fans am Rathausplatz mit Essen und Trinken versorgen.

Das Konzert beginnt um ca. 16 Uhr und soll wegen der Ruhe gegen 22 Uhr ausklingen. Die Gemeinde Schierling, die die Veranstalter kräftig unterstütze, z.B. mit der Überlassung der Bühne oder mit Steckdosen für den Strom, hat keine größeren Auflagen in der Genehmigung aufgenommen. Allerdings weisen die Veranstalter darauf hin, dass die Feuerwehr im Einsatzfall durch den Rathaushof fahren muss. Deshalb darf hier nicht geparkt werden.

Die Bürgerliste hofft, dass viele aus Schierling und der Umgebung zum Konzert kommen und dass eine Bürgerfeststimmung aufkommt. Das Motto „Rock zieht an“, in Anlehnung an den Schierlinger Marketingslogan „Vorsprung zieht an“, soll einladen am großen Bürgerspaß mitzumachen. Die Schierlinger werden staunen, was ihre Jugend so drauf hat, versprach Eisenhut. Sollte es ein Erfolg werden, könne man solche kulturelle Veranstaltungen durchaus wiederholen. Wichtig sei, dass möglichst viele Bürger kommen und mitrocken.

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Fahrgastunterstand am Rathausplatz

Verbesserung des Wetterschutzes für den Fahrgastunterstand am Rathausplatz 

Von mehreren Nutzern des ÖPNV wird das „Bushäuschen“ am Rathausplatz – wie es oft liebevoll bezeichnet wird – als passagierunfreundlich bemängelt. Grund der Kritik ist der mangelhafte Wetterschutz bei Westwind, bedingt durch die palisadenartige Holzkonstruktion auf der Wetterseite. Wind oder Regen werden nur unzureichend abgehalten.

Die Bürgerliste beantragt den Wetterschutz durch Anbringen einer Glasscheibe (oder alternatives Material) auf der Wetterseite zu verbessern.

 

Resultat:

Die Gemeinde hat inzwischen auf mehrmalige Nachfrage der Bürgerliste und zur Freude der Busfahrer und BMW-Pendler hinter dem Bushäuschen eine Glasscheibe anbringen lassen. Herzlichen Dank an das Rathaus

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